Jugendliche stärken – suchtpräventiv handeln im Alltag der Einrichtung
Inhalt:
Suchtprävention ist ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der offenen Kinder- und Jugendhilfe. Jugendliche stehen häufig unter besonderen Belastungen, sind mit vielfältigen Risikofaktoren konfrontiert – und gleichzeitig auf der Suche nach Orientierung, Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit. Pädagogische Fachkräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie können frühzeitig stärken, begleiten und präventiv wirken – sowohl auf individueller Ebene als auch im Kontext der gesamten Einrichtung.
In dieser praxisorientierten Fortbildung erhalten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in Grundlagen, Ziele und Strategien der Suchtprävention. Dabei stehen sowohl Verhaltensprävention (Stärkung von Lebenskompetenzen, Förderung von Selbstwert und Entscheidungsfähigkeit) als auch Verhältnisprävention (Gestaltung suchtpräventiver Strukturen und Rahmenbedingungen in der Einrichtung) im Mittelpunkt.
Anhand von praktischen Übungen, Methodenbeispielen und Fallbesprechungen werden die Inhalte lebendig und anwendungsbezogen vermittelt. In Diskussionen reflektieren die Teilnehmenden die Praxistauglichkeit und übertragen die vorgestellten Ansätze auf ihre eigene Arbeit mit Jugendlichen und Teams.
Ziele der Fortbildung:
• Wissen über Grundlagen und Konzepte der Suchtprävention erwerben
• Methoden und Materialien zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen kennenlernen
• Strategien entwickeln, um suchtpräventive Strukturen in der Einrichtung zu fördern
• Eigene Haltung und Handlungsansätze reflektieren und erweitern
• Jugendliche stärken – individuell, in der Gruppe und im Alltag der Einrichtung
Arbeitsweise:
Die Fortbildung ist praxisnah und interaktiv gestaltet. Neben theoretischen Impulsen stehen Gruppenarbeiten, Übungen, Erfahrungsaustausch und Reflexion im Vordergrund.