Führen zwischen Mechanik, Elektronik und Digitalisierung – mit Klarheit, Verantwortung und Zukunftskompetenz.
Willst du in der Industrie mehr Verantwortung übernehmen und den nächsten Karriereschritt zwischen Technik und Führung gehen? Der Industriemeister Mechatronik bereitet dich gezielt auf die steigenden Anforderungen einer digitalisierten Produktion vor.
Du wirst zur zentralen Schlüsselfigur im Betrieb: Du planst, steuerst und überwachst komplexe mechatronische Systeme und führst dein Team sicher durch den Produktionsalltag. Wenn du Abläufe analysierst, schärfst du deine analytische Klarheit – du erkennst Probleme schneller und entwickelst tragfähige Lösungen. In der Führung stärkst du deine Teamkompetenz, indem du Kommunikation aktiv gestaltest und Zusammenarbeit förderst. Gleichzeitig entwickelst du durch den Einsatz neuer Technologien deine Anpassungsfähigkeit – eine entscheidende Fähigkeit in der Industrie 4.0.
Ob in Fertigung, Instandhaltung oder Produktionssteuerung: Deine Qualifikation ist gefragt. Unternehmen suchen Fach- und Führungskräfte, die Technik verstehen und Menschen erfolgreich führen.
Mit dem IHK-Abschluss verbindest du fundiertes mechatronisches Know-how mit direkt einsetzbarer Führungskompetenz – und schaffst dir so beste Perspektiven für eine sichere, anerkannte Zukunft.
Kompetenzwelt
#IchAnalysiereKomplexeProzesseKlarUndTreffeFundierteEntscheidungen
#IchNutzeDigitaleTechnologienUmProduktionEffizientUndZukunftssicherZuSteuern
#IchIntegriereNeueTechnologienSchnellUndGgestalteVeränderungenAktivImTeam
Teil I: Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
Lern- und Arbeitsmethodik
„Lernen lernen“ – Subjektive und objektive Rahmenbedingungen erkennen – Lerntechniken anwenden – Zeit- und Themenplanung – Lernmethoden und Lernmedien – Gruppenarbeit – Rede- und Präsentationstechniken
Rechtsbewusstes Handeln
Berücksichtigung arbeitsrechtlicher Vorschriften – Betriebsverfassungsgesetz – Sozialversicherung und Entgeltfindung – Arbeitsschutz und Sicherheit – Umweltrecht – Produktverantwortung und Produkthaftung
Betriebswirtschaftliches Handeln
Ökonomische Handlungsprinzipien – Aufbau- und Ablauforganisation – Organisationsentwicklung – Methoden der Entgeltfindung – Grundlagen des Rechnungswesens und der Kosten- und Leistungsrechnung
Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
Prozess- und Produktionsdaten – Planungstechniken und Analysemethoden – Präsentationstechniken – Technische Unterlagen – Projektmanagementmethoden – Informations- und Kommunikationsformen
Zusammenarbeit im Betrieb
Mitarbeiterentwicklung – Einfluss der Arbeitsorganisation auf das Sozialverhalten und das Betriebsklima – Gruppenstruktur und Gruppenverhalten – Führungsverhalten und Führungsgrundsätze – Führungsmethoden – Kommunikation und Kooperation
Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten
Chemische Reaktionen – Energieformen im Betrieb – Berechnen von betriebs- und fertigungstechnischer Größen – Statistische Verfahren
Für Studierende, deren Schulzeit schon etwas länger zurückliegt oder die sich in Mathematik oder Physik unsicher fühlen, wird ein Vorbereitungskurs „Fit für das Meisterstudium“ empfohlen. Grundlagen der Betriebswirtschaft (BWL) können Sie sich in einem Online-Training aneignen.
Ausbildung der Ausbilder
– Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
– Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
– Ausbildung durchführen
– Ausbildung abschließen
Handlungsbereich „Technik“
Systemintegration
Projektieren, Erweitern und Instandsetzen von mechatronischen Systemen – Konfigurieren von Komponenten der Sensorik und Aktorik – Einbau von Teilsystemen in mechatronische Systeme – Konfiguration von mechatronischen Systemen – Funktions- und Sicherheitsprüfungen – Inbetriebnahme und Abnahme von mechatronischen Systemen
Technische Applikationen
Planen und Analysieren von Montageaufträgen – Integrieren von Baugruppen und Teilsystemen in mechatronische Systeme – Konfiguration und Parametrierung von Komponenten, Geräten und elektronischen Systemen – Inbetriebnehmen und Abnehmen von Anlagen – Auswirkungen neuer Bauelemente, Baugruppen und Teilsysteme auf Funktionsabläufe – Planen, Durchführen und Dokumentieren anlagenspezifischer Einweisungen und Schulungen – Erstellen von Teil- und Systemdokumentationen sowie von Inbetriebnahmeprotokollen – Sicherheitstechnische und umweltschutzrelevante Vorschriften
Support und Service
Überwachen mechatronischer Systeme – Sicherheits- und Funktionsprüfungen – Serviceroutinen zur vorbeugenden Wartung und Instandhaltung (einschließlich Fernüberwachung) – vorbeugende Instandsetzung und Software-Updates – Kundenanfragen und Reklamationen – Planen von Änderungen und Optimierungsmaßnahmen einschließlich neuer Softwarestände – Notfallkonzepte, Störungsanalysen, Fehlerursachen – Ersatzteilbeschaffung und Instandsetzung – Testläufe und Neustarts mechatronischer Systeme – Fehlervermeidungen und Störungsvermeidungskonzepte – Qualitätssicherungsmaßnahmen und Audits – Statusberichte und Reports
Handlungsbereich „Organisation“
Betriebliches Kostenwesen
Kostenrechnung und BAB – Überwachen und Einhalten des zugeteilten Budgets – Kostenoptimierung und bedarfsgerechte Lagerwirtschaft – Beeinflussen des Kostenbewusstsein der Mitarbeiter – BAB mit Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnung – Kalkulationsverfahren und Deckungsbeitragsrechnung – Methoden der Zeitwirtschaft
Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
Optimieren von Aufbau- und Ablaufstrukturen – Produktions-, Mengen-, Termin- und Kapazitätsplanungen – Arbeitsablaufplanung, Materialflussgestaltung, Produktionsprogrammplanung und Auftragsdisposition – IuK-Systeme – Logistiksysteme – Konfigurations- und Änderungsmanagement
Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit sowie Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz – Unterweisungen in der Arbeitssicherheit – Umgang und Lagerung von umweltbelastenden und gesundheitsgefährdenden Betriebsmitteln sowie Werk- und Hilfsstoffen – Gefährdungsbeurteilungen und Verbesserung der Arbeitssicherheit
Handlungsbereich „Führung, Personal, Kundenmanagement“
Personalführung
Bestimmung des Personalbedarfs bei technischen und organisatorischen Veränderungen – Mitarbeiterauswahl und -einsatz – Akquirieren von Personal – Erstellen von Anforderungsprofilen, Stellenbeschreibungen und Funktionsbeschreibungen – Aufgabendelegation – Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft – Führungsmethoden und -mittel – KVP – Arbeits- und Projektgruppen
Personalentwicklung
Personalentwicklungsbedarf – Ziele der Personalentwicklung – Instrumente und Methoden zur Potenzialeinschätzung – Maßnahmen der Personalentwicklung – Mitarbeiterförderung
Qualitätsmanagement
Einfluss des Qualitätsmanagement – Qualitätsbewusstsein und Kundenorientierung – Methoden zur Qualitätssicherung und -verbesserung – Umsetzen der Qualitätsmanagementziele – Rechtliche Rahmenbedingungen, Verträge und Vereinbarungen im Hinblick auf Gewährleistung, Garantie, Kulanz und Kundenbindung