Ein Tag – zwei Themen!
Die Gründe für eine eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit sind vielfältig. Neurologische Erkrankungen mit Begleitsymptomen, wie einer Aphasie und einer Dysarthrie, führen dazu, dass sich erkrankte Personen und Angehörige mit einer veränderten Kommunikationssituation auseinandersetzen müssen. Alternativen zur Kommunikation müssen zur Ergänzung, als Alternative oder zur Hilfe der Reorganisation gesucht werden.
Inhalte:
Kriterien, Einsatzspektrum und Ziele für den Einsatz von UK bei Aphasie (z.B. nach Schlaganfall) und Dysarthrie (z.B. bei einer Parkinson-Erkrankung)
Evaluationsmöglichkeiten
Gängige (einfache und komplexe) Kommunikationshilfsmittel und Ansteuerungsmöglichkeiten
Ideen für die didaktische Umsetzung (z. B. Aktivitätenorientierung, pro-aktives Management)
Möglichkeiten des Einsatzes von Assistiven Technologien
Anlaufstellen für Materialien und Beratung
Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
Erweiterung der fachlichen Kenntnisse über Unterstützte Kommunikation im neurologischen Kontext sowie praktischer Umgang mit Kommunikationshilfsmitteln und Assistiven Technologien zur Förderung der Teilhabe von Betroffenen
Zielgruppe: Pflegefach- und Hilfskräfte,Betreuungskräfte nach §43b SGB XI; Therapeut*innen (z. B. Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen); Mitarbeitende in Tagespflegen, Seniorenbegegnungsstätten und Demenz-WGs; Fachkräfte in Heilerziehungspädagogik, Heilpädagogik oder Unterstützter Kommunikation
Anmeldung bis: 22.06.2027
Dozentin: Sabrina Beer, Logopädin LogBUK GmbH