Unterstützte Kommunikation und Leichte Sprache gewinnen in der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase zunehmend an Bedeutung. Wenn Sprache nicht (mehr) vorhanden ist, braucht es alternative Wege, seine Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken.
Die Fortbildung gibt Einblick, welche Möglichkeiten barrierefreie Kommunikation bietet. Neben der Kommunikation werden regionale Angebote sowie das Total-Pain-Modell und Advanced Care Planning (ACP), im Deutschen auch als Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (GVP) oder Behandlung im Voraus planen (BVP) bezeichnet, vorgestellt.
Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
Grundlagen Barrierefreier Kommunikation mit den Schwerpunkten der Unterstützten Kommunikation und Leichten Sprache
Kommunikationsbarrieren erkennen und einschätzen
Passende Kommunikationsangebote in der letzten Lebensphase planen und gestalten
Überblick der Angebote und Dienstleistungen in der Region zur Hospiz- und Palliativversorgung
Einblicke in das Total-Pain-Modell als auch in Advanced Care Planning (ACP)
Zielgruppe: Ärzt*innen, Ehrenamtliche, gesetzliche Betreuer*innen, Bevollmächtigte, Angehörige, Pflegefach- und Hilfskräfte, Betreuungskräfte nach §43b SGB XI; Therapeut*innen (z. B. Ergo-therapeut*innen, Logopäd*innen); Mitarbeitende in Tagespflegen, Seniorenbegegnungsstätten und Demenz-WGs; Fachkräfte in Heilerziehungspädagogik, Heilpädagogik oder Unterstützter Kommunikation
Anmeldefrist: 17.09.2026