Ein „Pitch“ zählt heute fast schon zu den rhetorischen Standard-Situationen: Im Wettbewerb mit anderen Anbietern und Ideen wirbt jemand (meist im Rahmen einer Präsentation) für sein Konzept. Der Begriff stammt aus der Werbebranche und hat sich in der Startup-Szene schnell verbreitet, „Shark Tank“ oder „Höhle der Löwen“ sind zwei prominente Fernseh-Formate.
Doch nicht nur, wer extern nach Investoren oder Aufträgen sucht, sondern auch wer intern Sponsoren für eine Idee sucht, pitcht und präsentiert sich und sein Anliegen. Dabei sind die Rahmenbedingungen meist klar umrissen: strikte Zeitvorgaben, kritische Nachfragen, begeisterndes Präsentieren. Solche Situationen locker anzugehen, ist fahrlässig. Denn der Mitbewerber präsentiert gleich im Anschluss. Kurzum: Wir befinden uns ständig im Wettbewerb, intern wie extern.